<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Gordische Marktwirtschaft</title>
	<atom:link href="http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Jan 2010 16:02:46 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Andreas Pischner</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1533</link>
		<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 15:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1533</guid>
		<description>Apropos Finanzierbarkeit: Es ist doch erstaunlich, wie viele Milliarden für zahlreiche Konjunkturpakete zur Verfügung stehen...

Ist &quot;Finanzierbarkeit&quot; in der Politik möglicherweise weniger ein Begriff dafür, was man finanzieren KANN, als dafür, was man zu finanzieren bereit ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos Finanzierbarkeit: Es ist doch erstaunlich, wie viele Milliarden für zahlreiche Konjunkturpakete zur Verfügung stehen&#8230;</p>
<p>Ist &#8222;Finanzierbarkeit&#8220; in der Politik möglicherweise weniger ein Begriff dafür, was man finanzieren KANN, als dafür, was man zu finanzieren bereit ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1530</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 11:57:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1530</guid>
		<description>Zum Thema Müllmann-Bezahlung hab ich nach einem entsprechenden Hinweis im Tellkampschen &#039;Turm&#039; das hier gefunden:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0615/none/0001/index.html

Interessant deswegen, weil in der DDR die gesellschaftlichen Verhältnisse IMHO tatsächlich denen einer Gesellschaft mit GE ähneln könnten. Das oben beschriebene Symptom ist ein weiteres Indiz dafür.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Müllmann-Bezahlung hab ich nach einem entsprechenden Hinweis im Tellkampschen &#8216;Turm&#8217; das hier gefunden:</p>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0615/none/0001/index.html" rel="nofollow">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0615/none/0001/index.html</a></p>
<p>Interessant deswegen, weil in der DDR die gesellschaftlichen Verhältnisse IMHO tatsächlich denen einer Gesellschaft mit GE ähneln könnten. Das oben beschriebene Symptom ist ein weiteres Indiz dafür.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Teardrop</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1529</link>
		<dc:creator>Teardrop</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 09:26:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1529</guid>
		<description>Ich stimme TobiH zu und muss sagen, die Diskussion gefällt mir. Die meisten Dinge, die zu dem Thema beitragen sind hier schon gesagt worden.

Was ich hinzufügen möchte betrifft die Bezahlung von Drecksarbeit und das Problem, Jobs zu besetzen die keiner machen will:
In einer Gesellschaft die auf der einen Seite kein Zusatzeinkommen zum Überleben braucht, allerdings dadurch extrem stark Konsumorierntiert ist (der ja nur mit ein wenig Zusatzeinkommen richtig in Schwung kommt) werden die wichtigen, also die ungeliebten Jobs einfach besser bezahlt werden müssen. Wenn das dazu führt, dass ein Müllmann mehr Geld als ein Rechtsanwalt verdient, dann wird es wieder mehr Leute geben, die den Mülljob machen wollen. Im Endeffekt hätten wir einen Jobkapitalismus wo sich, ganz anders als heute, der gezahlte Preis über Angebot und Nachfrage reguliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme TobiH zu und muss sagen, die Diskussion gefällt mir. Die meisten Dinge, die zu dem Thema beitragen sind hier schon gesagt worden.</p>
<p>Was ich hinzufügen möchte betrifft die Bezahlung von Drecksarbeit und das Problem, Jobs zu besetzen die keiner machen will:<br />
In einer Gesellschaft die auf der einen Seite kein Zusatzeinkommen zum Überleben braucht, allerdings dadurch extrem stark Konsumorierntiert ist (der ja nur mit ein wenig Zusatzeinkommen richtig in Schwung kommt) werden die wichtigen, also die ungeliebten Jobs einfach besser bezahlt werden müssen. Wenn das dazu führt, dass ein Müllmann mehr Geld als ein Rechtsanwalt verdient, dann wird es wieder mehr Leute geben, die den Mülljob machen wollen. Im Endeffekt hätten wir einen Jobkapitalismus wo sich, ganz anders als heute, der gezahlte Preis über Angebot und Nachfrage reguliert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TobiH</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1509</link>
		<dc:creator>TobiH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 00:17:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1509</guid>
		<description>Eine der interessantesten Unterhaltungen, die ich je auf einem Magic-GP geführt habe, ging um genau dieses Thema. (Dank an Christian Gawrilowicz!)

Folgendes: Auf absehbare Zeit wird der Bedarf an Arbeitskraft, um die gesamte Menschheit zu versorgen, niedriger sein als die Gesamtzahl arbeitsfähiger Menschen! Wie will man denn bitte unter dieser Voraussetzung die Position halten, dass ein Mensch für sein Auskommen selbst zu sorgen habe?

Die meisten Konzepte für ein GE,von denen ich bisher gehört habe, schlossen übrigens eine Abschaffung sämtlicher Steuern mit ein – bis auf eine Mehrwertsteuer von 50 oder gar mehr Prozent. Güter würden dadurch (so versichern zumindest Experten) im Schnitt nicht einmal besonders viel teurer, denn schließlich spart der Produzent die kompletten Lohnnebenkosten und alles weitere regelt sich über den Markt. (Hey, ich weiß auch nicht, ob dem zu glauben ist!)

Was mich speziell daran reizt, ist die Aufgabe der gegenwärtigen Idiotie, Arbeit zu besteuern.  Man will doch, dass Menschen arbeiten! Wieso minimiert man also ausgerechnet dafür den Anreiz? Das Geld kommt so oder so in die Kassen. Bemerkbar macht sich der Unterschied lediglich bei den Geringverdienern, die X + Y verdienen, wobei X ihre Ausgaben sind und Y die anfallenden Steuern. Führen sie Y sofort ab, sind sie z.B. von den Segnungen des Kapitalmarkts vollkommen abgeschnitten. Oder noch simpler: sie können nicht auf ein Produkt sparen, was zehn Jahre lang hält, sondern müssen sich mit einem begnügen, das bei halbem Preis vielleicht nur zwei Jahre seinen Dienst verrichtet. Das begünstigt Besserverdiener in einem Maße, das keine progressive Einkommensteuer jemals ausgleicht!

(Interessanterweise hört man hin und wieder aus völlig anderer Richtung, nämlich von ökologisch engagierten Gruppen, Entsprechendes: Dass man die Umweltprobleme nur in den Griff bekommen kann, indem man konsequent *Konsum* besteuert.)

Angeblich könnte eine hinreichend große Volkswirtschaft (wie die BRD) dieses System sogar unilateral (aber schrittweise) inmplementieren, ohne dabei den Bach runterzugehen. Ja, das klang auch für mich zunächst einmal höchst unglaubwürdig! Allerdings erinnere ich mich an Theorien, die mir auf meine angemeldeten Zweifel um die Ohren gehauen wurden, die dem durchaus schlüssig widersprachen – dummerweise nur so weit, wie ich in der Lage war, den Ausführungen zu folgen.

In jedem Fall ist das Ganze ein furchtbar wichtiges Thema (leider von allen möglichen Seiten ideologisch total verklärt), dem fähigere Menschen UNBEDINGT auf den Grund gehen sollten. Selbst wenn auch nur zwei Drittel der Verheißungen stimmen, gibt es vermutlich überhaupt keine bedeutendere Idee als diese.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der interessantesten Unterhaltungen, die ich je auf einem Magic-GP geführt habe, ging um genau dieses Thema. (Dank an Christian Gawrilowicz!)</p>
<p>Folgendes: Auf absehbare Zeit wird der Bedarf an Arbeitskraft, um die gesamte Menschheit zu versorgen, niedriger sein als die Gesamtzahl arbeitsfähiger Menschen! Wie will man denn bitte unter dieser Voraussetzung die Position halten, dass ein Mensch für sein Auskommen selbst zu sorgen habe?</p>
<p>Die meisten Konzepte für ein GE,von denen ich bisher gehört habe, schlossen übrigens eine Abschaffung sämtlicher Steuern mit ein – bis auf eine Mehrwertsteuer von 50 oder gar mehr Prozent. Güter würden dadurch (so versichern zumindest Experten) im Schnitt nicht einmal besonders viel teurer, denn schließlich spart der Produzent die kompletten Lohnnebenkosten und alles weitere regelt sich über den Markt. (Hey, ich weiß auch nicht, ob dem zu glauben ist!)</p>
<p>Was mich speziell daran reizt, ist die Aufgabe der gegenwärtigen Idiotie, Arbeit zu besteuern.  Man will doch, dass Menschen arbeiten! Wieso minimiert man also ausgerechnet dafür den Anreiz? Das Geld kommt so oder so in die Kassen. Bemerkbar macht sich der Unterschied lediglich bei den Geringverdienern, die X + Y verdienen, wobei X ihre Ausgaben sind und Y die anfallenden Steuern. Führen sie Y sofort ab, sind sie z.B. von den Segnungen des Kapitalmarkts vollkommen abgeschnitten. Oder noch simpler: sie können nicht auf ein Produkt sparen, was zehn Jahre lang hält, sondern müssen sich mit einem begnügen, das bei halbem Preis vielleicht nur zwei Jahre seinen Dienst verrichtet. Das begünstigt Besserverdiener in einem Maße, das keine progressive Einkommensteuer jemals ausgleicht!</p>
<p>(Interessanterweise hört man hin und wieder aus völlig anderer Richtung, nämlich von ökologisch engagierten Gruppen, Entsprechendes: Dass man die Umweltprobleme nur in den Griff bekommen kann, indem man konsequent *Konsum* besteuert.)</p>
<p>Angeblich könnte eine hinreichend große Volkswirtschaft (wie die BRD) dieses System sogar unilateral (aber schrittweise) inmplementieren, ohne dabei den Bach runterzugehen. Ja, das klang auch für mich zunächst einmal höchst unglaubwürdig! Allerdings erinnere ich mich an Theorien, die mir auf meine angemeldeten Zweifel um die Ohren gehauen wurden, die dem durchaus schlüssig widersprachen – dummerweise nur so weit, wie ich in der Lage war, den Ausführungen zu folgen.</p>
<p>In jedem Fall ist das Ganze ein furchtbar wichtiges Thema (leider von allen möglichen Seiten ideologisch total verklärt), dem fähigere Menschen UNBEDINGT auf den Grund gehen sollten. Selbst wenn auch nur zwei Drittel der Verheißungen stimmen, gibt es vermutlich überhaupt keine bedeutendere Idee als diese.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: philippkollmar</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1493</link>
		<dc:creator>philippkollmar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 15:10:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1493</guid>
		<description>Gut. ich dachte es gibt nen Weg, das du nicht immer über Links lästern musst.
Gibts denn? wohl eher nicht da wohl immer jemand für irgendwelche Verlinkungen verantwortlich sein muß...

Das GE ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluß, aber schon ein interessanter Weg umzudenken.
Wirkliche Änderungen wird es wohl erst geben wenn der &quot;Leidensdruck&quot; bzw. die kafkaeske Erscheinung des Beamtenwahnsinns noch stärker wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut. ich dachte es gibt nen Weg, das du nicht immer über Links lästern musst.<br />
Gibts denn? wohl eher nicht da wohl immer jemand für irgendwelche Verlinkungen verantwortlich sein muß&#8230;</p>
<p>Das GE ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluß, aber schon ein interessanter Weg umzudenken.<br />
Wirkliche Änderungen wird es wohl erst geben wenn der &#8222;Leidensdruck&#8220; bzw. die kafkaeske Erscheinung des Beamtenwahnsinns noch stärker wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Pischner</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1492</link>
		<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 11:39:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1492</guid>
		<description>Danke für die vielen interessanten Links, Pi!

Statt der &quot;555&quot; aber ruhig gleich dots setzen - die Kommentare landen so oder so erst einmal in der Warteschleife zum moderieren, und bevor ich sie freigebe, muss ich mir so oder so die Links ansehen (auch wenn sie nicht anklickbar sind, kann ich Links zu fragwürdigen Seiten nicht stehen lassen), und um sie mir anzusehen, muss ich die ganzen 555en eh selbst durch dots ersetzen. (Mit anderen Worten, Du machst mir damit nur Arbeit.)

Ein Satz aus der Magisterarbeit Neumanns ist mir ins Auge gefallen, weil er da genau das formuliert, was ich mich auch schon zu vermitteln bemüht habe:

&quot;Das GE stellt kein homogenes Projekt dar, sondern vielmehr eine heterogene Antwort auf den durch die Krise des Sozialstaats hervorgerufenen Reformbedarf. Die sehr breit angelegte Unterstützerkoalition für ein GE darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei den einzelnen GEModellen fundamental verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die vielen interessanten Links, Pi!</p>
<p>Statt der &#8222;555&#8243; aber ruhig gleich dots setzen &#8211; die Kommentare landen so oder so erst einmal in der Warteschleife zum moderieren, und bevor ich sie freigebe, muss ich mir so oder so die Links ansehen (auch wenn sie nicht anklickbar sind, kann ich Links zu fragwürdigen Seiten nicht stehen lassen), und um sie mir anzusehen, muss ich die ganzen 555en eh selbst durch dots ersetzen. (Mit anderen Worten, Du machst mir damit nur Arbeit.)</p>
<p>Ein Satz aus der Magisterarbeit Neumanns ist mir ins Auge gefallen, weil er da genau das formuliert, was ich mich auch schon zu vermitteln bemüht habe:</p>
<p>&#8222;Das GE stellt kein homogenes Projekt dar, sondern vielmehr eine heterogene Antwort auf den durch die Krise des Sozialstaats hervorgerufenen Reformbedarf. Die sehr breit angelegte Unterstützerkoalition für ein GE darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei den einzelnen GEModellen fundamental verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp Kollar</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1491</link>
		<dc:creator>Philipp Kollar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 10:26:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1491</guid>
		<description>Vorne weg:
Ich finde das Thema und die Ausführlichkeit der Diskussion gut. Daran, dass die Leute häufig am Themenbezug vorbeischrammen, kann man wohl wenig ändern, aber je mehr die anderen Teilnehmer zur Disziplin aufrufen desto sinnvoller läuft das Ganze auch ab.

Zum Thema:
Hier mal zwei links:
ARD-Mediathek - GE Diskussion bei Maischberger mit Susanne Wiest, Initiatorin der Grundeinkommenspetition an den Deutschen Bundestag  (hab ich selbst noch nicht gesehen)
www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1790136

Magisterarbeit: &quot;Gerechtigkeit und Grundeinkommen&quot; von Frieder Neumann

Mehr fundierte Information:
Eine wissenschaftlich fundierte Analyse verschiedener Grundeinkommenskonzepte legte Frieder Neumann in seiner Magisterarbeit &quot;Gerechtigkeit und Grundeinkommen&quot; vor. Die Arbeit reichte er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ein - die Arbeit zum Download hier:
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2008/8739/pdf/MAGISTERARBEIT_Gerechtigkeit_und_Grundeinkommen_Veroeffentlichungsversion2.pdf

Die Idee das GE hat mich auch Irgendwie sofort an die oldschool Utopien von Morus, Campanella und Bacon erinnert. 
(www.e-text.org/text/Campanella%20-%20Der%20Sonnenstaat.pdf
und www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499450682/verbalissimo-21)
Sehr lesenswert. früher waren sie mal wieder etwas härter drauf... Diese Utopien sind ähnlich dadurch, dass sie den Menschen ein glückliches Auskommen ermöglichen, sollen.  Bedienen sich dabei aber teils absolutistischer Mechanismen dies herbeizuführen (zb. Gremien uneingeschränkter Autorität, die für einen gewissen Zeitraum gewählt werden)
Das soll nicht Wasser auf die Mühlen der HartzIV-in-Arbeitsdienst-Umwandler sein sondern einen weiteren Kontext bieten.

Ich denke, in einer so vernetzten und komplexen Welt wie unserer wird es nicht möglich sein einen Konsens zu finden. Zu viele Interdependenzen. Es gibt den von mir als Biologen sehr gut befundenen Ansatz der &quot; Panarchy&quot; (eine verbindente Interpretation von Regulationsmechanismen aus der Natur mit wirtschaftlichen und sozialen Prozessen Link: www.resalliance.org)
Diese sagt ein System baut solange Energie (Kapital) auf bis es so rigide wird, dass es auf Änderungen nicht mehr reagieren kann, dann gibt es einen Crash und die Energie wird frei.
Das ist nun sehr, sehr vereinfacht aber beschreibt die Reformunfähigkeit auf vielen Gebieten recht gut.

bis bald, best

Pi

Ps: die petition ist aber immerhin die erste, die es  soweit geschafft hat. es gibt ja hoffentlich in Zukunft noch mehr und fundiertere...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorne weg:<br />
Ich finde das Thema und die Ausführlichkeit der Diskussion gut. Daran, dass die Leute häufig am Themenbezug vorbeischrammen, kann man wohl wenig ändern, aber je mehr die anderen Teilnehmer zur Disziplin aufrufen desto sinnvoller läuft das Ganze auch ab.</p>
<p>Zum Thema:<br />
Hier mal zwei links:<br />
ARD-Mediathek &#8211; GE Diskussion bei Maischberger mit Susanne Wiest, Initiatorin der Grundeinkommenspetition an den Deutschen Bundestag  (hab ich selbst noch nicht gesehen)<br />
<a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1790136" rel="nofollow">http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1790136</a></p>
<p>Magisterarbeit: &#8222;Gerechtigkeit und Grundeinkommen&#8220; von Frieder Neumann</p>
<p>Mehr fundierte Information:<br />
Eine wissenschaftlich fundierte Analyse verschiedener Grundeinkommenskonzepte legte Frieder Neumann in seiner Magisterarbeit &#8222;Gerechtigkeit und Grundeinkommen&#8220; vor. Die Arbeit reichte er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ein &#8211; die Arbeit zum Download hier:<br />
<a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2008/8739/pdf/MAGISTERARBEIT_Gerechtigkeit_und_Grundeinkommen_Veroeffentlichungsversion2.pdf" rel="nofollow">http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2008/8739/pdf/MAGISTERARBEIT_Gerechtigkeit_und_Grundeinkommen_Veroeffentlichungsversion2.pdf</a></p>
<p>Die Idee das GE hat mich auch Irgendwie sofort an die oldschool Utopien von Morus, Campanella und Bacon erinnert.<br />
(www.e-text.org/text/Campanella%20-%20Der%20Sonnenstaat.pdf<br />
und <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499450682/verbalissimo-21" rel="nofollow">http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499450682/verbalissimo-21</a>)<br />
Sehr lesenswert. früher waren sie mal wieder etwas härter drauf&#8230; Diese Utopien sind ähnlich dadurch, dass sie den Menschen ein glückliches Auskommen ermöglichen, sollen.  Bedienen sich dabei aber teils absolutistischer Mechanismen dies herbeizuführen (zb. Gremien uneingeschränkter Autorität, die für einen gewissen Zeitraum gewählt werden)<br />
Das soll nicht Wasser auf die Mühlen der HartzIV-in-Arbeitsdienst-Umwandler sein sondern einen weiteren Kontext bieten.</p>
<p>Ich denke, in einer so vernetzten und komplexen Welt wie unserer wird es nicht möglich sein einen Konsens zu finden. Zu viele Interdependenzen. Es gibt den von mir als Biologen sehr gut befundenen Ansatz der &#8220; Panarchy&#8220; (eine verbindente Interpretation von Regulationsmechanismen aus der Natur mit wirtschaftlichen und sozialen Prozessen Link: <a href="http://www.resalliance.org" rel="nofollow">http://www.resalliance.org</a>)<br />
Diese sagt ein System baut solange Energie (Kapital) auf bis es so rigide wird, dass es auf Änderungen nicht mehr reagieren kann, dann gibt es einen Crash und die Energie wird frei.<br />
Das ist nun sehr, sehr vereinfacht aber beschreibt die Reformunfähigkeit auf vielen Gebieten recht gut.</p>
<p>bis bald, best</p>
<p>Pi</p>
<p>Ps: die petition ist aber immerhin die erste, die es  soweit geschafft hat. es gibt ja hoffentlich in Zukunft noch mehr und fundiertere&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Pischner</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1490</link>
		<dc:creator>Andreas Pischner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 23:34:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1490</guid>
		<description>Olafs Verlinkung war im Spam-Filter gelandet.

Das ist jetzt wirklich der genaue, vollständige Wortlaut? Okay, diese Naivität und mangelnde Sachkenntnis ist schon bestürzend, und da ist nicht zu erwarten, dass jemand diese Petition ernst nimmt. (Übrigens werden die 1500€ auch nur als Beispiel genannt.) Das ändert aber nichts an der Idee an sich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Olafs Verlinkung war im Spam-Filter gelandet.</p>
<p>Das ist jetzt wirklich der genaue, vollständige Wortlaut? Okay, diese Naivität und mangelnde Sachkenntnis ist schon bestürzend, und da ist nicht zu erwarten, dass jemand diese Petition ernst nimmt. (Übrigens werden die 1500€ auch nur als Beispiel genannt.) Das ändert aber nichts an der Idee an sich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sherlock Holmes</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1488</link>
		<dc:creator>Sherlock Holmes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:15:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1488</guid>
		<description>Ich glaube nicht dass der posten Müllsammler im Park ein Problem wären zu bestzen..ich meine, viel mehr menschen werden auf der suchen nach kleinen jobs sein um sich etwas dazu zuverdienen.
Ich glaub eher die echten vollzeitjobs werden leiden..und das ist auch das größere Problem, denn es muss produziert und innovertiert werden. Neue Forschungen gemacht werden. Ich weiß nicht ob mit weniger manpower hier respektable ergebenisse erzielt werden können, wenn die meisten menschen nicht mehr geißel der arbeit sein wollen und leiber 20 statt 40h pro woche arbeiten wollen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht dass der posten Müllsammler im Park ein Problem wären zu bestzen..ich meine, viel mehr menschen werden auf der suchen nach kleinen jobs sein um sich etwas dazu zuverdienen.<br />
Ich glaub eher die echten vollzeitjobs werden leiden..und das ist auch das größere Problem, denn es muss produziert und innovertiert werden. Neue Forschungen gemacht werden. Ich weiß nicht ob mit weniger manpower hier respektable ergebenisse erzielt werden können, wenn die meisten menschen nicht mehr geißel der arbeit sein wollen und leiber 20 statt 40h pro woche arbeiten wollen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lord Magico</title>
		<link>http://allesandi.wordpress.com/2009/03/15/gordische-marktwirtschaft/#comment-1487</link>
		<dc:creator>Lord Magico</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 19:57:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://allesandi.wordpress.com/?p=963#comment-1487</guid>
		<description>Menschen bekommt uneingeschränkte Freiheit nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen bekommt uneingeschränkte Freiheit nicht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
