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So langsam gewöhne ich mir das Sat1-Vorabendprogramm ja wieder ab. Unterdessen habe ich, denke ich, begriffen wie die Plots funktionieren, und das Ganze scheint sich ständig zu wiederholen (nun ja, kein Wunder, wenn man täglich neue Folgen produzieren muss). Dafür stößt mir insbesondere Niedrig und Kuhnt immer stärker auf. Ein paar der schönsten Zitate aus der Folge von gerade eben (aus dem Gedächtnis):
„…ist ja bei Türken ein häufiges Motiv“
„Frauen gehen nun mal gerne shoppen“
„Die Mutter ist doch Hausfrau, die muss doch kein schlechtes Gewissen haben“
Tja, und die Annikas dieser Welt sind der Ansicht, dass diese Sendung realistisch ist. Ich fürchte, teilweise haben sie sogar Recht…
Ich denke, es ist wieder einmal an der Zeit, der Realität zu entfliehen – zumindest dieser! Wenn ich mir das Ganze nicht mehr ansehe, muss ich mich auch nicht mehr darüber aufregen.
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Es ist schon faszinierend, welche Querverbindungen es im Leben doch gibt.
Erinnert Ihr Euch (ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass ich einen kleinen Kreis treuer, regelmäßiger Leser habe) noch an diesen Eintrag hier?
Außerdem habe ich ja schon mehrfach (und spätestens seit heute eindeutig öfter, als diese Sendung es eigentlich verdient) über Niedrig und Kuhnt geschrieben.
Und dann sehe ich heute doch tatsächlich eine Folge davon, in der Lori Mai auftritt (und sich effektiv selbst spielt, eine ambitionierte, im Rollstuhl sitzende Hobbysängerin). Was es alles gibt!
Und bei der Folge danach habe ich gleich ein Deja Vu – diese Szene, in der das Mädchen in völliger Auflösung ein Haus verlässt, die kam mir IRGENDWIE bekannt vor…
Dann, als das kleine Goth-Mädchen auftaucht und ebenso wie die Oberklassetussi aus der Anfangsszene aussagt, sie sei von dem Mann vergewaltigt worden, weiß ich auch sofort woher! Udo hatte mich in einem Kommentar schon darauf hingewiesen, dass eine Niedrig und Kuhnt Folge nichts weiter als eine verunstaltete Kurzfassung von Saw gewesen ist. Deswegen erkenne ich hier auch sofort den (verkürzten, vereinfachten und verunstalteten) Plot von Wild Things wieder.
DEN Film wiederum kann ich Euch nur wärmstens empfehlen! Aber seid gewarnt: Neben einem höchst intelligenten, tiefgründigen und verzweigten Plot bietet er auch eine der erotischsten Szenen, die ich jemals in einem Thriller gesehen habe – Kim Basinger kann da nicht einmal ansatzweise mithalten!
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Chickenfood hat mir per Mail ein Video geschickt, welches er für interessant im Zusammenhang mit meinem Eintrag Gordische Marktwirtschaft hielt.
Ich fand jenes Video in diesem Zusammenhang eher weniger relevant, auch wenn ich mich den darin getroffenen Aussagen voll und ganz anschließe! Kurz zusammen gefasst: Dort wird vor einer Partei gewarnt, welche unter der Bezeichnung „D4U“ (Deutschland For You) auftritt, und die Ende Mai dieses Jahres gegründet worden ist. Diese Partei geht unter anderem mit der Forderung nach einem Grundeinkommen (hier der Bezug zu meinem Eintrag) auf Stimmenfang. Im Video wird das Parteiprogramm jener „D4U“, die gewiss nicht zufällig der DVU zum Verwechseln ähnlich benannt wurde, auszugsweise vorgstellt und kommentiert, und diese Partei dabei als rechtsradikale, fremdenfeindliche, dumpfnationale und ideologisch rückständige Vereinigung von Bauernfängern entlarvt, die unter anderem Einbürgerungen seit 1949 (!) „überprüfen“ will und Nichtdeutsche rechtlich in jeder Hinsicht gezielt rechtlich schlechter als Deutsche stellt.
Nun finde ich es gut und wichtig, dass es Menschen gibt, die andere Leute vor solchem Neonazipack warnen, aber für das eigentliche Thema meines Eintrags sehe ich hier keine wirkliche Relevanz: Dass allerlei Gruppierungen vom linken Rand über die bürgerliche Mitte bis hin zum rechten Rand die Thematik des Grundeinkommens in verschiedener Form aufgreifen und instrumentalisieren, ist ja nichts Neues. Wie ich auch schon ansprach, ist diese ideologieübergreifende Akzeptanz der generellen Idee eines Grundeinkommens ein deutlicher Beleg dafür, dass dieses einen sehr interessanten Denkansatz darstellt, und ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass es sich hier prinzipell sowohl um ein hervorragendes Konzept, als auch eine langfristig zwingend notwendige Umgestaltung unserer Gesellschaft handelt, deren exakte Umsetzung und Durchsetzung allerdings noch viel Diskussionsbedarf aufweist.
Ich halte jenes Video jedoch aus völlig anderen Gründen für außerst bemerkenswert! (mehr…)
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Ich bin in einen Hinterhalt geraten.
Gerade habe ich, wie ich es im Schnitt einmal täglich tue, mich durch die sehr kurze Liste von interessanten Blogs anderer Leute geklickt, die sich in meinen Browser-Lesezeichen befindet. Diese Liste ist so kurz, weil ich bislang leider auf nur wenige Blogs gestoßen bin, die regelmäßig lesenswerte Beiträge bieten, welche mich interessieren (zugegebenermaßen suche ich auch nicht systematisch danach), und sie ist gerade eben noch kürzer geworden.
Auf einem dieser Blogs nämlich, auf dem sich zumindest früher einmal ab und zu ganz interessante Einträge befanden, stieß ich auf ca. ein Dutzend Videoverlinkungen – und das, obwohl der Autor noch vor wenigen Wochen angekündigt hatte, sein Blog in Zukunft davon frei zu halten!
Nun liegt es wohl gewiss an meinem uralten Computer, dass er sich daraufhin überfordert aufhing, wie er es angesichts zahlreicher Videoverlinkungen auf einer Seite üblicherweise zu tun pflegt. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich darüber hinaus ungefähr so, als wenn ich auf eine Party gehe und dann dort an Stelle von echten Menschen Gummipuppen auf den Stühlen sitzen sehe! Ich will ja niemandem, der eine Vorliebe dafür besitzt, diese ausreden, aber wenn ich eine Gummipuppe wollte, würde ich sie mir in einem Sexshop besorgen, und jenen wiederum würde ich nicht betreten, wenn ich echte Menschen kennenlernen wollte (obwohl man natürlich auch dort nette und interessante Leute kennenlernen KANN, aber das wäre dann eben ein Zufall, mit dem man nicht rechnen sollte).
Wenn ich YouTube-Videos sehen will, dann habe ich zufällig die ideale Seite dafür gefunden, und ich will sie Euch natürlich nicht vorenthalten, also haltet Eure Lesezeichen bereit:
The Blog to End all Blogging
Wahnsinn, oder? Das ist ja wohl das beste Blog der Welt – Mensch, das müssen ja MILLIONEN Einträge sein! Da braucht man ja gar kein eigenes Blog mehr!
Nur ich stehe anscheinend auf dem Standpunkt, dass es sich hierbei um gar kein Blog handelt… Jedenfalls scheint „Bloggen“ heute so einfach wie nie geworden zu sein – tatsächlich machen es sich die meisten Blooger immer noch viel zu schwer: Einfach jeden Tag das Link dort oben gepostet, und fertig!
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Gerade habe ich zufällig in die SAT1-Krimireihe Niedrig und Kuhnt hinein geschaut. Die kannte ich noch nicht, aber nachdem ich im Fernsehprogramm gelesen hatte, dass jede dieser Folgen nur eine halbe Stunde lang war, war ich darauf neugierig geworden. Reicht diese kurze Zeit aus, um interessante Fälle zu präsentieren?
Die Antwort lautet jein. (mehr…)
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Ich habe eine schlechte Angewohnheit: Zu Beiträgen in anderen Blogs schreibe ich Kommentare in Artikellänge, während ich mein eigenes Blog vernachlässige…
Beim Stöbern in den WordPress-Charts habe ich zwischen „18000 mal Hoffnung“, „Frau Antonmann“, „frau rieke“ und „Ami“ tatsächlich auch mal wieder etwas Interessantes gefunden:
Maschinenstürmer: Über die befreiende Kraft des Onlinejournalismus
auf dem „Wissenswertes Blog“.
Mein Kommentar dazu: (mehr…)
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Ich poste ja nicht so gerne zwei Beiträge so kurz hintereinander, weil ich immer befürchte, dass der neuere den vorigen aus dem Blickfeld der Leser verdrängt, aber manchmal brennt es mir eben auf den Fingerkuppen.
Trotzdem will ich sicherheitshalber, für den Fall, dass Ihr ihn noch nicht kennt, noch einmal auf Vom Fußball zum persönlichen Weltbild verlinken – das ist schließlich kein Privatblog hier, und ich wünsche mir daher für meine Mühe schon Aufmerksamkeit, Beachtung und Lob und so.
Zur Sache: Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und die vorübergehende Abwesenheit meiner Freundin dazu genutzt, an diesem Wochenende mal wieder die Sportschau zu gucken (denn ich sehe eigentlich ganz gerne Fußball, aber sie hasst ihn), und nach den anschließenden Nachrichten bin ich irgendwie auf eine Taste gekommen, die ich eigentlich gar nicht drücken wollte und hatte plötzlich RBB eingeschaltet, wo mich Dieter Nuhr zum „großen Kleinkunstfestival 2008″ begrüßte.
Nun gut – nach der sich an den von Marcel Reich-Ranicki verursachtem Eklat anschließenden Diskussion, und insbesondere auch nach Lektüre dieses Spiegelartikels hier, Comedy ist eklig, in dem eine bei Mario Barth sicherlich vollauf berechtigte Kritik der völligen Niveaulosigkeit meiner Ansicht nach unberechtigterweise auf ein gesamtes Genre der Unterhaltung ausgeweitet wurde, war ich neugierig darauf, wie dieses hier präsentiert werden würde. (mehr…)
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Ich kann Dieter Bohlen wirklich, wirklich nicht ausstehen, und er hat in seinem Leben bereits dermaßen viel Scheiße gelabert, dass man sich fragen muss, ob man es nicht vielleicht in Wirklichkeit mit Bohlen-Zwillingen oder -Drillingen zu tun hat, denn ein Mensch alleine kann doch nicht so viele dumme Sprüche ablassen – oder?
Reich-Ranicki hingegen verdient sich als ebenso intelligenter wie intellektueller Mensch, der seine Meinung für gewöhnlich unbekümmert ehrlich und klar verständlich äußert, meinen Respekt.
Und trotzdem komme ich als aufrichtiger Mensch leider nicht umhin zu sagen: Bohlen hat hier irgendwie nicht wirklich Unrecht! (mehr…)
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Ich habe wieder einmal einen Kommentar verfasst, der lang und inhaltsreich genug ist, um einen eigenständigen Eintrag darzustellen, und ich habe es diesmal auch rechtzeitig gemerkt! Entstanden ist er als Antwort auf einen Kommentar von Minotaurus unter meinem Begrüßungseintrag:
Richtig, ein Blog ist eine Selbstdarstellung. (mehr…)
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Heile kleine Fußballwelt! (Zumindest, so lange wir nicht aus der EM ausscheiden.)
Und doch gibt es so viele Gründe, sich aufzuregen. Nicht nur krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, wie zum Beispiel der nicht gegebene Elfmeter für Tschechien gegen die Türkei beim Stand von 2 zu 0, der das Spiel kippte (natürlich haben die Türken sich dieses Kippen auch erarbeitet), sondern vor allem die Berichterstattung. Die deutschen Medien scheinen sich der Hopp- oder Topp-Masche britischer Zeitungen langsam annähern zu wollen.
Richtig auf regt mich im Moment, (mehr…)
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