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Zu meinen bisherigen Batman-Rezensionen
Wie häufig kommt es vor, dass man an einen Film mit einer gigantischen Erwartungshaltung heran geht – und dass er diese dann tatsächlich auch erfüllt?
Return of the Jedi hatte dies bei mir geschafft, auch wenn ich damals noch recht jung war, und mit leichten Abstrichen Indiana Jones and the Last Crusade. Jedoch war keiner dieser Filme dermaßen gehyped worden, wie The Dark Knight.
Es muss klar ausgesprochen werden: Ohne Heath Ledgers mysteriösen und tragischen Tod hätte es diesen Hype nicht gegeben! Natürlich hat sich da ein hervorragender Regisseur eines höchst ergiebigen Stoffes angenommen, doch das war auch bereits bei Batman Begins der Fall gewesen – ein Film, der bereits auf dem selben Niveau wie sein Nachfolger stand, aber erheblich weniger Beachtung fand, insbesondere in Deutschland. Der unsäglich peinliche Batman & Robin hatte bei uns ein um die Hälfte höheres Einspielergebnis als Batman Begins!
Nun, der Hype war also vorhanden, und der Film ist tasächlich so gut geworden, wie man nach zahllosen Kritiken auch erwarten konnte. (mehr…)
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War es das Kino-Ereignis des Jahres? Wenn man der Presse Glauben schenken kann, dann ja! Ich selbst habe mich da noch nicht ganz entschieden – The Dark Knight, die Fortsetzung von Batman Begins, erwarte ich vielleicht sogar mit noch größerer Spannung. (Hier habe ich mich schon einmal äußerst ausführlich über Batman ausgelassen.) Außerdem wird es einen neuen Bond geben, auf den ich auch sehr gespannt bin, gerade weil ich dem letzten recht zwiespältig gegenüber stand. Und dann wird es einen weiteren Teil von der „Mumie“ geben, das ist dann auch wieder etwas für Andi!
„Die Mumie“ ist aber ein gutes Stichwort, denn dieser Film war für mich immer der legitime Nachfolger der Indiana-Jones-Trilogie gewesen. Die 20er sind vielleicht noch eine coolere Ära für das Pulp-Genre als die 30er (trotz fehlender Nazis); die Handlung war flott, witzig und aktionsreich, blieb aber immer atmosphärisch; die Figuren waren liebevoll schrullig und schafften den Balanceakt, angemessen typisch, aber nicht überzeichnet zu sein. Generell gilt für mich: Wenn ein Film so abläuft, wie die ideale (und unerreichbare) Rollenspielrunde, dann ist er gut, und das war hier der Fall – alles passte, es gab keine Downtime, und doch wirkte die Handlung nicht zusammengestaucht oder lückenhaft.
Genau das hatte auch die Indiana-Jones-Trilogie ausgezeichnet. (mehr…)
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Zwei phantastische Filme – also Filme, welche dem Genre „Phantastik“ zuzuordnen sind – und einen Thriller mit starkem psychologischen Einschlag habe ich zuletzt im Kino gesehen: „Sternenwanderer“, „Der goldene Kompass“ und „Mr. Brooks“. (mehr…)
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Star Wars.
Nein, das ist eigentlich falsch geschrieben: STAR WARS!
Eine der vielen Kleinigkeiten, die mich immer wieder erbarmungslos daran erinnern, wie alt ich geworden bin, ist die fehlende Reaktion der jungen Generation auf diese magischen Worte. Oh, die meisten – aber schockierenderweise nicht einmal mehr alle! – kennen diese Filme (und damit meine ich zunächst einmal die ursprüngliche Trilogie, die Teile 4-6 also) noch, aber das Gefühl der Ehrfurcht, die Erkenntnis über etwas ganz Besonderes zu sprechen, ist nicht mehr vorhanden.
Wie könnte es auch? Star Wars IST heute nichts Besonderes mehr, und um zu verstehen, wieso das damals anders war… muss man wohl so alt sein wie ich, fürchte ich! (mehr…)
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Gerade eben, kurz vor dem Schlafengehen habe ich noch einmal den Fernseher eingeschaltet – eigentlich nur, um beim Aufräumen ein wenig Ablenkung zu haben. Fast überall lief Werbung, aber bei der ARD begann offensichtlich gerade ein Film. Normalerweise hätte ich weitergeschaltet (denn ich hatte nicht vor, einen kompletten Spielfilm zu sehen, und angefangene Filme mag ich nicht), da blieb mein Auge an Woody Harrelson hängen, den ich aus Cheers kannte, wo er den begriffsstutzigen, aber gutherzigen und sympathischen Trottel gespielt hatte. Was machte der in einem Kinofilm? Ich erinnerte mich daran, dass er in „Natural Born Killers“ mitgespielt hatte, den ich mir nie angesehen hatte. Würde die ARD tatsächlich diesen Film zeigen, auch wenn es schon spät war?
Sie würde. Ich beschloss, wenigstens so lange zuzusehen, bis ich mir zu diesem Film eine Meinung gebildet hatte. Nach ca. einer knappen halben Stunde hatte ich das: Der Film ist widerlich! (mehr…)
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Zum ersten Teil
1989 erschien „Batman“ von Tim Burton. Dieser Film gilt allgemein als Meisterwerk und als der Standard, an dem sich die späteren Filme messen lassen sollen, und an dem sie gescheitert seien.
„Batman“ ist ein Klasse-Film, gar kein Zweifel! Allerdings ist er nicht in erster Linie ein großartiger Batman-Film, sondern (wieder einmal) ein großartiger Burton-Film. Das Batman-Universum besitzt viele Elemente. Burton hat sich dasjenige herausgesucht, das er am besten verstand, und auf das er sich am besten versteht: Das Skurrile. (mehr…)
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Ich fülle die Kategorie „Rezensionen“ in letzter Zeit ganz bewusst stärker auf, obwohl natürlich die wenigsten Einträge darin Rezensionen im engeren Sinne sind, sondern einfach meine Gedanken zu oder Erfahrungen mit Filmen, Büchern, Musikalben, Spielen etc… Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sich diese Beiträge schnell schreiben, ein anderer, dass ich auf diese Weise mein Versprechen einlöse, etwas mehr über meine privaten Ansichten preiszugeben. Was sagt mehr über einen Menschen aus: Seine Gedanken zu Dingen, die er eh nicht ändern kann, wie zum Beispiel den Klimawandel, oder die Filme, die er sich ansieht und die Musik, die er hört?
Heute abend lief wieder Columbo (der DVBT-Empfang war höchst untermittelprächtig) auf Super-RTL. Im Anschluss danach kam bislang immer eine skurrile Sherlock-Holmes Serie – nicht wirklich den Büchern von Arthur Conan Doyle allzu getreu, aber unterhaltsam mit wunderbarem viktorianischen Flair. Seit heute folgt stattdessen Polizeibericht Los Angeles (zwei Episoden hintereinander) darauf, ein Remake einer älteren Serie, die offensichtlich Kultstatus besitzt (Originaltitel „Dragnet“). Um ehrlich zu sein, der Grund, warum ich sie mir angesehen hatte, war Ed O’Neill. Falls Ihr nicht wisst, wer das ist: Al Bundy kennt Ihr doch hoffentlich? Solltet Ihr! (mehr…)
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Nun habe ich eh gerade einen Film rezensiert, da kann ich mich auch noch ein paar weitere Minuten an die Tastatur setzen: Vor ein paar Tagen habe ich ein paar alte Elektrogeräte an einen Gebrauchtwarenhändler verkauft und als Draufgabe vom Verkäufer ein paar alte Spiele für Annas Playstation ausgehandelt. Eines davon war Silent Hill.
Der gleichnamige Film lief letztes Jahr – oder war es schon wieder vorletztes? – im Kino, und ich hatte ihn gesehen. Ich wusste damals nicht, dass es sich um die Adaption eines Computerspiels fürs Kino handelte, sonst hätte ich ihn vermutlich vermieden. Das wäre ein Fehler gewesen!
Silent Hill ist richtig guter Horror, der sowohl auf der unmittelbaren, als auch auf der psychologischen Ebene funktioniert, mit großartigen Bildern und einer unglaublich beklemmenden Atmosphäre, sowie einer packenden, wenn auch zugegebenermaßen nicht übermäßig komplexen Hintergrundstory und einem Wahnsinnsschluss. Ich habe es nie gespielt (gut, 5 Minuten um zu testen, ob es funktioniert), daher weiß ich nicht, wie viel Verdienst hier den Machern des Spiels zuzuschreiben ist – ziemlich viel, nach allem, was ich gehört habe (obwohl zumindest die Version für die Playstation 1 graphisch Einiges zu wünschen übrig lässt, aber das ist wohl der völlig veralteten Prozessorgeneration geschuldet). Silent Hill, der Film, ist auch und vielleicht gerade für Zuschauer, die das Spiel überhaupt nicht kennen, wärmstens zu empfehlen! Vorausgesetzt, sie besitzen starke Nerven…
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Da war ich doch neulich im Kino und habe einen ganz hervorragenden Film gesehen. Sollte ich nicht vielleicht ein paar Zeilen darüber schreiben? Ich denke, ich sollte!
Pans Labyrinth ist eine spanisch-mexikanische Produktion, die zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, spielt. Schauplatz ist ein kleiner Ort im Gebirge. Hier kommandiert der selbstgerechte Captain Vidal einen Trupp von Francos Soldaten, dessen Aufgabe es ist, die letzten republikanischen Widerständler, welche sich in den Bergen verstecken, aufzuspüren. Die Handlung beginnt mit der Anreise seiner hochschwangeren Frau Carmen und deren 11 Jahre alten Tochter Ofelia aus ihrer vorigen Ehe, die Protagonistin. Vorher jedoch erzählt uns der Film kurz die Geschichte einer Prinzessin aus dem Märchenreich unter der Erde, welche auf der Suche nach dem Sonnenlicht in die Welt der Menschen kam, dort ihre Erinnerungen verlor und starb, deren Seele jedoch eines Tages in einem anderen menschlichen Körper wiedergeboren werden und den Weg zurück in das Reich ihres Vaters, der sie hoffnungsvoll erwartet, finden würde. (mehr…)
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(Sorry, ich habe diesen Eintrag hier wieder gelöscht, weil er doch eher auf Ein Platz für Andi gehört, aber auch weil ich ihn gerade überarbeitet habe und das nicht doppelt tun will. Hier das Link zum Original-Beitrag. Dieser Text steht hier nur, damit Verlinkungen nicht ins Leere führen.)
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