Idiotenzucht im Internet

Posted on Januar 14, 2007


Die Erkenntnis ist gewiss nicht neu: Das Internet ist voller Idioten.

Egal, in welches Forum man geht, egal, auf welcher Seite man sich die Kommentarthreads oder Gästebucheintragungen ansieht: Man wird überall mit einer großzügigen Auswahl von Leuten, die absichtlich oder unabsichtlich Stuß verzapfen, bombardiert. Intelligente oder witzige Unterhaltungen gehen in dieser Flut von Geistlosigkeiten häufig unter.

Wie kommt das? Die naheliegende Antwort ist: Die Menschheit ist voller Idioten, und im Internet spiegelt sich dieser Umstand eins zu eins wieder. Das ist aber keine ausreichende Erklärung, denn im „RL“ (Real Life), dem wirklichen Leben, begegnet man diesen geballten Ladungen Schwachsinn zwar auch, aber weitaus seltener.

Nein, das Internet besitzt eine ganz eigene Kommunikationskultur, und diese beruht auf zwei grundlegenden Dingen: Seiner Anonymität und seinem Anschein von Basisdemokratie.

Zur Anonymität gibt es nicht viel Tiefschürfendes zu sagen. Wenn niemand weiß, wer sich hinter einem Nick wirklich verbirgt, dann kann dieser jemand sich auch nicht unmöglich machen, egal wie peinlich seine Posts auch sind. Doch selbst wenn die Identität eines Posters eindeutig identifizierbar ist, schreckt das nicht wirklich ab: Mit den meisten Lesern der eigenen dünn aufgebrühten geistigen Ergüsse hat man im RL ja eh nichts zu tun – was sie von einem denken, ist also mehr oder weniger egal. Nur wer prominent ist (oder es durch eine ganz besonders auffallende Aktion, wie man sie zum Beispiel auf YouTube immer wieder einmal beobachten kann, vorübergehend wird), hat Auswirkungen auf sein wirkliches Leben zu befürchten. Deswegen ist die Hemmschwelle, die einen im RL oft daran hindert, seine Klappe aufzureißen, im Internet erheblich geringer.

Die Motivation allerdings, es tatsächlich zu tun, rührt aus dem ganz besonderen Blickwinkel, unter dem viele das Internet wahrnehmen: Es ist der Ort, an dem jeder seine Meinung äußern darf und soll!

In der Web 2.0 Diskussion taucht dieser Tenor immer wieder auf. Von einer Art kollektiver Intelligenz ist da die Rede, davon, wie die intellektuellen Ressourcen der Menschheit, die ansonsten weitgehend brachlägen, genutzt und zusammengeführt würden. Besonders Wikipedia oder YouTube halten da oft als Beispiele her.

Teilweise kommt die allgegenwärtige Aufforderung, sich im Netz zu präsentieren, beinahe schon einem Erwartungsdruck gleich: Bist Du noch nicht im Netz präsent? Hast Du zu einem Thema nichts zu sagen? Der Unterton dabei ist immer: Alle anderen tun es!

Insbesondere in Foren ist es gang und gäbe, die User zu bitten, möglichst viel zu posten. Dafür gibt es sicherlich auch gute Gründe. Zum einen befinden sich viele Foren in der Aufbauphase, in der die kritische Masse an Besuchern, welche es interessant genug gestalten, damit es seine Anziehungskraft behält, noch erreicht werden soll. Zum anderen kennt man es aus dem RL, dass viele Menschen auch in Situationen, in denen es durchaus angezeigt wäre, sich nicht trauen, ihren Mund zu öffnen. Dieses Problem findet sich zwar im Internet nur in erheblich abgeschwächter Form, weil die Hemmschwelle eben geringer ist, aber es existiert noch, und ärgerlicherweise sind es häufig gerade diejenigen potenziellen Poster, die auch tatsächlich etwas Substanzielles zu sagen hätten, die zu schüchtern sind, sich zu äußern (eben WEIL sie sich Gedanken darum machen, was sie sagen und wie es auf andere wirken könnte).

Trotzdem ist die vorherrschende Auffassung offensichtlich diejenige, dass möglichst jeder sich zu allem irgendwie äußern sollte, egal wie wenig er möglicherweise zu sagen hat.

Stellt Euch ein Gespräch auf einer Party vor: Eine Gruppe Studenten unterhält sich gerade über – zum Beispiel – den kategorischen Imperativ nach Kant. Ein paar angetrunkene Gäste mischen sich mit Bemerkungen wie „Was faselt Ihr denn für ein abgehobenes Zeug, habt Ihr eigentlich keine Freundin?“ oder „Ich verstehe kein Wort, von dem, was Ihr da labert, aber Kant ist doch englisch für Fotze, hahaha!“ ein. Jeder wird sie als Störenfriede einordnen, und wenn sie sich nicht zu benehmen wissen, wird der Gastgeber sie vermutlich vor die Tür setzen.

In Foren funktioniert das anders. Gut, solche bösen Wörter wie „Fotze“ (mir fällt gerade auf, dass dieser Eintrag wieder zahlreiche notgeile Suchmaschinenbenutzer auf meine Seite führen wird) werden zwar häufig zensiert, aber prinzipiell hindert niemand die User daran, solche störenden, niveaulosen Bemerkungen zu machen. Im Gegenteil: Wenn jemand sich daran stört, postet er – immer noch im selben Thread, natürlich – wie störend und niveaulos diese Bemerkungen doch waren und vermüllt die ursprüngliche Unterhaltung so noch mehr, bis die Teilnehmer des eigentlichen Gesprächs das Thema aufgeben.

Nun bin ich kein Philosophie-Student, und an einer Unterhaltung über den kategorischen Imperativ könnte ich mich nicht beteiligen (was für mich dann allerdings die Konsequenz bedeutet, dass ich es auch nicht tue!), aber auch viele andere Unterhaltungen gehen über den Horizont des typischen Forumsnutzers. Ich will ein paar Beispiele geben:

In einem Forum, das sich mit dem Sammelkartenspiel Magic: The Gathering befasst (ein sehr komplexes, strategisch und taktisch anspruchsvolles Spiel vor einem Fantasy-Hintergrund, für das es einen professionellen Turnierzirkus mit dem Gesamtvolumen einer zweistelligen Millionenzahl in Dollar jährlich gibt) wies jemand darauf hin, dass der Text einer neu erschienenen Karte nach den bestehenden Regeln nicht funktionierte. Zwei oder drei andere Poster diskutierten über diese Regelfeinheiten mit, die Mehrheit jedoch fiel über den Threadersteller mit Aussagen wie „Wenn die Karte nicht funktionieren würde, wäre sie nicht gedruckt worden“ und „was für eine sinnlose Diskussion, die Karte gibt es, also kann man sie auch spielen“ her. Nun muss man wissen, dass es bei Magic immer mal wieder vorkommt, dass eine Karte auf Grund der exakten Formulierung ihres Textes etwas ganz anderes macht, als man auf den ersten Blick erwartet. In solchen Fällen erhält die Karte entweder Errata (mit einer neuen Formulierung, die sich auf den ersten Blick kaum von der alten unterscheidet), oder auch nicht, in welch letzterem Fall ihre tatsächlichen Anwendungsmöglichkeiten von dem, was ihre ursprüngliche Intention war, deutlich abweichen, worauf wiederum ganze Turnierstrategien aufbauen können. Es ist also keineswegs unwichtig, den Text genau auseinanderzuklamüsern (und in diesem Fall, das will ich anmerken, folgte auf das Erscheinen der Karte sehr bald eine Regeländerung, welche die Funktionsfähigkeit der Karte wieder herstellte).

Die Thread-Störer mischten sich also in eine durchaus relevante Diskussion ein und übten auch massiv Druck auf den Threadersteller aus, das Thema einfach fallen zu lassen, da er allen auf die Nerven ginge! Ich schlug mich auf die Seite des Erstellers und wies darauf hin, dass dessen Einwände berechtigt und das Thema keineswegs unwichtig war- natürlich ohne jeden Erfolg. Schließlich forderte ich diejenigen, über deren Horizont diese Diskussion offensichtlich ging auf, sich einfach nicht mehr einzumischen. Prompt erhielt ich eine Verwarnung wegen „Flamings“ (die anderen Poster in diesem Thread selbstverständlich nicht).

Das ist kein Ausnahmefall! Ich wurde nicht dafür verwarnt, dass ich anderen Usern (übrigens völlig zu Recht) unterstellte, dass sie für das besprochene Thema zu dumm waren, sondern dafür, dass ich sie aufforderte, sich nicht mehr zu äußern. Ja, auch das hatten andere Poster bereits getan, aber es gab einen wichtigen Unterschied: Sie waren in der Mehrheit! Die Mehrheit darf eine Minderheit dazu auffordern, die Klappe zu halten, selbst wenn sie dafür keine guten Argumente besitzt – in der Mehrheit zu sein, IST bereits das wichtigste Argument. Wehe aber, wenn eine Minderheit, und wenn sie es auch noch so gut begründen kann, die Mehrheit zum Schweigen auffordert! Das widerspricht dem „basisdemokratischen“ Grundgedanken der Internet-Community.

Ein anderes Beispiel: Auf einer anderen Seite werden regelmäßig Artikel veröffentlicht. Der Betreiber der Seite ist der Hersteller der Spiele Magic: The Gathering und Dungeons & Dragons und noch vieler mehr, und das angeschlossene Forum hat mehr angemeldete User als die meisten Großstädte Einwohner.

Zu jedem veröffentlichten Artikel wird sofort ein eigener Thread eingerichtet, in welchem dieser Artikel diskutiert werden soll. Als ich begann, dieses Forum zu frequentieren, bestand die Hälfte aller Beiträge in diesen Threads aus inhaltlicher Diskussion und die andere aus Meinungsäußerungen, wie gut den Postern der Artikel gefallen hatte. Dabei waren sowohl Lob als auch Verriss häufig unbegründete Einzeiler, und Äußerungen wie „So ein langweiliger Scheißartikel!“ oder „Der Autor kann ja überhaupt nicht schreiben“ absolut keine Seltenheit und wurden auch nicht beanstandet.

Nun, wer mich kennt, wird nicht überrascht sein, wenn ich ihm mitteile, dass ich diese Threads dazu nutzte, die veröffentlichten Artikel zu kritisieren (Kritik kann übrigens ebenso positiv wie negativ sein, und so war es auch bei mir). Da ich sowohl von den behandelten Themen als auch vom Schreiben von Artikeln durchaus einiges verstand, konnte ich die veröffentlichten Texte sehr detailliert analysieren und tat dies auch.

Innerhalb weniger Wochen erhielt ich mehrfach Emails der Moderatoren und schließlich auch Verwarnungen, mit der Begründung, dass meine ausführliche Kritik dazu geeignet sei, Unruhe zu stiften. Mir wurde ausdrücklich erklärt, dass kurze Meinungsäußerungen, wie sie ansonsten üblich waren, kein Problem darstellten, detaillierte Analysen hingegen schon, weil sie die anderen User zum Nachdenken und Diskutieren anregten, und es sei nicht erwünscht, dass die Qualität der Artikel diskutiert würde, sondern ausschließlich der Inhalt.

Noch einmal, Ihr habt das richtig gelesen: Nicht die (keineswegs immer!) negative Kritik war das Problem, denn die äußerten Dutzende anderer User ebenfalls, sondern der Umstand, dass sie zum Nachdenken und Diskutieren anregte! Meinungsaustausche auf dem Niveau von „Gott, wie langweilig“, „Ich fand’s voll Klasse!“ etc… waren erwünscht. Diskussionen mit Substanz nicht.

Die User wurden in diesem Forum gewollt dazu erzogen, auf dem niedrigsten gemeinsamen Nenner zu streiten. Wer sich über dieses Niveau erhob, wurde aussortiert.

Dazu braucht man auch gar keine Moderatoren! Ich bin seit kurzer Zeit in einem sehr netten kleinen Gothic-Forum angemeldet. Dort entstand neulich eine Unterhaltung über die Praxis des Administrators, die Beitragszähler von Neulingen auf Wunsch auf diejenige Zahl anzuheben, die es ermöglichte, die in diesem Forum angebotenen Flash Games zu spielen. Ein Mitglied unterstellte dem Administrator in einem eigentlich nicht zu verkennenden ironischen Unterton, seine Macht als Admin zu missbrauchen, um sich Neumitglieder gefügig zu machen (insbesondere natürlich weibliche). Außerdem würde er vermutlich auch bei den Spielen schummeln, weil er ja immer so gut würfele… Als die Freundin des Admins, die dort auch Moderatorin ist, dem völlig ernsthaft widersprach, überhöhte der Poster seine Vorwürfe dahingehend, dass der Admin und seine Freundin ja dieselbe Person seien könnten, was ja niemand nachprüfen könne. Außerdem strebe der Admin offensichtlich nach der Weltherrschaft, was man an seiner Signatur erkennen könne (der berüchtigte Bunny, der alle auffordert, ihn in ihre Signatur zu kopieren). Ich mischte mich in dieses witzige Gespräch ein und forderte, virtuell eine wehende rote Fahne schwenkend, zu Rebellion, Revolution und Anarchie auf, woraufhin ein weiterer User beschrieb, wie er das Forum mit Anarchiesymbolen vollsprühte.

Der Admin, der weder dumm noch humorlos ist, ging auf diesen Scherz übrigens sofort ein und „übersprühte“ das Banner des Forums mit einem roten Anarchiesymbol und dem Schriftzug „Revolution“!

So weit, so witzig, In der Zwischenzeit meldete sich aber ein anderes Forumsmitglied und beschwerte sich ERNSTHAFT darüber, dass der Admin den Beitragszähler des ihm persönlich bekannten Neumitglieds um 10 Posts anhob, um ihm das Spielen der Flash Games zu ermöglichen (die Beschränkung soll natürlich verhindern, dass User sich nur zum Spielen anmelden); das sei eine Ungleichbehandlung!´Mehrere andere User stellten sich „auf die Seite des Admins“: Wie könne man ihm so etwas unterstellen, das sei doch absurd (ach!!!), und wenn es uns (den Usern, die zur Revolution aufgerufen hatten) hier nicht gefiele, warum wären wir dann hier?

Ironie ist nicht mehrheitsfähig. (Das ist kein Wunder, denn sie ist die Waffe der Klugen gegen die Dummen.) Daher ist sie im Internet unerwünscht.

Wer sich wirklich ernsthaft und sachlich über ein Thema unterhalten will, muss immer mit Störfeuer der Mehrheit rechnen, die den Sachverhalt nicht begreift, sich aber trotzdem oder gerade deswegen bemüßigt fühlt, einzugreifen. Wer ironisiert oder sarkastisch auftritt, muss extrem vorsichtig sein, dabei nicht zu anspruchsvoll zu geraten und den Konsens der Mehrheit zu verlassen: Über Tokio Hotel oder Dieter Bohlen darf man sich lustig machen, da ist man in der Mehrheit. Sobald das Nachvollziehen der Ironie aber geistige Eigenleistung des Lesers voraussetzt, wird das „Harmoniebedürfnis“ der Mehrheit (das in Wirklichkeit nur eine Ausprägung des „Wir-gegen-Dich“-Prinzips ist) Widerstand leisten.

Das Internet bringt mehr Menschen zusammen als jede andere Gesellschaft zuvor. Dementsprechend groß ist der entstehende Druck, alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen, und der ist nun einmal verdammt niedrig.

Die Meinungsfreiheit ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Errungenschaften der Neuzeit. Nun, da wir uns an sie gewöhnt haben, ist es an der Zeit klarzustellen, dass sich äußern zu DÜRFEN nicht das Gleiche ist, wie sich äußern zu SOLLEN! Wenn man nicht versteht, was andere schreiben, dann braucht man sich dazu auch nicht zu äußern. WENN man sich aber dazu äußert, dann sollte man sich vorher die Zeit nehmen, noch einmal alles nachzulesen, bzw. es ÜBERHAUPT zu lesen – es ist erschreckend wie viele Leute im Internet ihren „Diskussionbeiträgen“ den Disclaimer vorausschicken, sie hätten ja die bisherige Diskussion bzw. den kommentierten Artikel nicht oder nicht zu Ende gelesen (oder kürzer: TL;DR – „Too long, didn’t read“)!

Im RL erntet man mit deplatzierten Kommentaren verächtliche Blicke. Im Internet hat man höchstens einen Flame zu befürchten (den man dann eben mit einem Re-Flame beantwortet), und kann sich darüber hinaus auch noch darauf verlassen, dass man sich in der Mehrheit befindet, denn die Mehrheit hat gewiss ebenfalls nicht verstanden, worum sich die Diskussion eigentlich dreht.

Dabei muss man nicht einmal dumm sein, um bei einem Thema nicht hinterher zu kommen! Ich zum Beispiel bin gewiss nicht dumm, aber trotzdem kann ich mich zu Vielem nicht kompetent äußern. (Der Trick ist, dann tue ich es auch nicht! Das liegt dem Geheimnis zu Grunde, warum ich so oft Recht habe – mich nur zu äußern, wenn ich weiß, wovon ich rede, erhöht die Trefferquote erheblich!) Und selbst wenn man auf einem Fachgebiet kompetent ist, sollte man sicherheitshalber ein zweites Mal nachlesen, ob man die gemachten Aussagen wirklich verstanden hat. So wurde ich zum Beispiel in einem Kommentar zu meinem Eintrag „Tippteufelchen“ von einem Mathematikstudenten dafür kritisiert, dass ich den Satz von Gödel unsinnigerweise auf die Fehlerfreiheit von Texten angewendet hätte, was mit seiner eigentlichen Aussage nichts zu tun hat – ach nee! (In dem selben Beitrag habe ich auch die Existenz von Feen, Vampiren und – genau: – Tippteufelchen! erwähnt und mit der Allgegenwart von Tippfehlern das Kommen des Antichristen vorhergesagt – man sollte meinen, das genüge als Hinweis, dass meine Gedankengänge nicht ganz ernst zu nehmen waren…)

Das Internet ist ein merkwürdiger Ort. Obwohl auf dieser Kommunikationsplattform Äußerungen erheblich permanenter sind als gesprochene Worte, ist die Qualitätskontrolle für sie häufig verringert.

Wenn alle sich an das Schema hielten:

Lesen – nachdenken – noch einmal lesen – noch einmal nachdenken – schreiben – das Geschriebene lesen und noch einmal nachdenken – DANN ERST POSTEN…

…dann wäre immer noch genügend Platz für Irrtümer! Errare humanum est.

Aber dann kämen erheblich intelligentere Unterhaltungen zu Stande!

Nur, wo sollten sich dann die ganzen Internet-Idioten zu Wort melden?

Wir erziehen die Mitglieder unserer Gesellschaft dazu, Mehrheiten auf dem niedrigsten intellektuellen Nenner zu suchen. Das spiegelt sich in allen Lebensbereichen wieder, im Internet, in den Medien, in der Musik, in der Politik.

Der Slogan „Hurra, wir verblöden!“ ist älter als das Internet.

Heute würde er vermutlich „TL;DR“ lauten.

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